Das wegweisende Projekt Zivilcourage an Schulen…

Zivilcourage an Schulen

Verbale Verfehlungen, Beleidigungen, Bedrängungen, Nötigungen aber auch körperliche Übergriffe gehören heutzutage in vielen Schulen zum Alltag. So werden Lehrkräfte vor eine besondere Aufgabe gestellt, die mitunter zu einer starken Belastung führen kann.

Stets produzieren solche Störungen und Übergriffe Unruhe. Sie bewirken außerdem, dass das Bild der Schule, sowie das Selbstbild und Sicherheitsgefühl der Beteiligten teilweise drastisch beeinträchtigt wird.

Oftmals zeigen die aus diesen Situationen hervorgegangenen Opfer in der Folge von Gewalt und Unterdrückung ein starkes Vermeidungsverhalten. Sie leiden unter der Angst des Erlebten und fürchten sich vor eventuellen neuen Vorfällen.

Dabei gehen Lebensqualität und Lebensfreude, sowie ein Stück eines intakten Lebensraumes verloren.

Zivilcourage an Schulen – Aufsicht definiert

Die Aufsicht gehört zu den dienstlichen und pädagogischen Aufgaben und zur Fürsorgepflicht der Lehrkräfte gegenüber Schülerinnen und Schülern.

Die Aufsichtspflicht über das Kind ist ein wesentlicher Bestandteil der Personensorge der Erziehungsberechtigten (vgl. § 1631 Abs. 1 BGB).

Sie dient dem Schutz vor Selbstgefährdung oder der Gefährdung durch Dritte.
Damit ist sie eine Erziehungsaufgabe, die von dem gesetzten Erziehungsziel bestimmt und während der Schulzeit an Lehrkräfte übertragen wird.

Die Aufsichtsführung muss dabei fortwährend, aktiv und präventiv sein.
Kontinuierliche Aufsicht bedeutet grundsätzlich, dass sich alle Schülerinnen und Schüler durch die Anwesenheit der Lehrkraft jederzeit beaufsichtigt fühlen.

Für Lehrkräfte ist es jedoch nicht möglich, jeden Schüler ständig im Auge zu behalten. Deshalb können auch andere Personen (ältere Schüler und Schülerinnen oder Erziehungsberechtigte) mit Aufsichtsaufgaben betraut werden.

Warum das Projekt Zivilcourage an Schulen?

Werden z.B. Schüler/-innen mit aktiver Aufsicht und somit auch der aktiven Unterstützung in Nothilfesituationen betreut, wird immer der Spannungsbogen zwischen der gesetzlichen und moralischen Notwendigkeit zur Hilfeleistung und der Grenze des Zumutbaren berührt.

Und gerade couragiert Helfende, die etwas tun wollen, sind bei der unmittelbaren Hilfe unter Umständen erheblichen Gefahren ausgesetzt.

Diese Ausbildung fördert die moralische Grundeinstellung und Bürgerpflicht für ein zivilcouragiertes Handeln in der Schule und im Alltagsgeschehen. Die Sicherheit jedes einzeln Beteiligten bei unterstützenden Aktivitäten kann auf diese Weise deutlich erhöht werden.

Das von der Schulleitung geprägte gemeinsame solidarische Handeln zur Aufrechterhaltung der Sicherheit und zum Schutz vor gewalttätigen Übergriffen, ist somit ein aktiver Beitrag zur Entwicklung der Schule und Förderung der Konfliktkultur.


Melden Sie sich gerne bei uns für weitere Infos unter der E-Mail Adresse info@diba-institut oder unter der Telefonnummer 04331 – 89 61 9 (8-13 Uhr).

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